Presseberichte aus 2013

Laienbühne: Zusatz- Vorverkauf

Die Laienbühne Pocking bietet aufgrund der großen Nachfrage für das Theater "Ein Bett voller Gäste" zusätzliche Vorverkaufszeiten: Am heutigen Montag sowie am morgigen Dienstag und am Mittwoch jeweils von 10 bis 12 Uhr können im Foyer der Pockinger Stadthalle noch Karten für den Schwank von Dave Freeman erstanden werden. Die Laienbühne betritt mit der Komödie bei den Aufführungen Neuland. Reservierungen sind auch unter 0160/93324876 möglich.

Drei Mann in einem Bett

Jetzt wird es chaotisch (v. l.): Hotelmanager Heinz (Martin Eichlseder) soll die Handgreiflichkeiten zwischen Helga, Simone (Franziska Wiesner), Stanley und Claude (Günther Baier jun.) lösen.
Jetzt wird es chaotisch (v. l.): Hotelmanager Heinz (Martin Eichlseder) soll die Handgreiflichkeiten zwischen Helga, Simone (Franziska Wiesner), Stanley und Claude (Günther Baier jun.) lösen.

Laienbühne begibt sich mit einer Komödie auf Neuland – Das turbulente Stück wird noch vier Mal in der Stadthalle zur Aufführung gebracht
Bei einem Bett voller Gäste kann man schon mal den Überblick verlieren. Da stellt sich irgendwann die Frage, wer eigentlich mit wem rummacht. Am Ende zeigt sich, jeder kann’s mit jedem. Ergebnis ist ein turbulentes Kuddelmuddel, bei dem der Zuschauer viel Amüsantes und Situationskomik erlebt. Mit dem Schwank "Ein Bett voller Gäste" betritt die Laienbühne Pocking bei den diesjährigen Aufführungen Neuland. Gestern Abend hatte das Stück, bei dem sieben Darsteller mitwirken, in der Stadthalle Premiere.
Zuschauer mit einer Komödie überraschen Man wollte bewusst etwas anderes ausprobieren, begründet Vereinsvorsitzender Raimund Klein die Auswahl des Stücks. Nachdem die Laienbühne – vor 31 Jahren gegründet – immer auf Klassiker gesetzt hat, sollte der Zuschauer diesmal mit einem weniger bekannten Werk überrascht werden. In den vergangenen Jahren waren die Besucherzahlen rückläufig gewesen. Mit einer Komödie will man dem Publikum nun etwas Lustiges bieten und damit wieder mehr Leute für die Aufführungen begeistern.

Auf der Flucht vor dem Ehemann lässt sich Helga (Marion Günzel) von Stanley (Christian Fischer) aus dem Fenster hieven.
Auf der Flucht vor dem Ehemann lässt sich Helga (Marion Günzel) von Stanley (Christian Fischer) aus dem Fenster hieven. − Fotos: Bormeth

Zu lachen gibt es wahrlich Einiges, obgleich der Zuschauer aufpassen muss, dass er am Ende nicht durcheinander kommt, wer zum wem in welchem Verhältnis steht. Denn im Laufe des Stücks mischen sich sämtliche Paare neu. Schon die Anfangsszene lässt vermuten, dass es im "Hotel Heinz" drunter und drüber geht. Ein kauziger Portier namens Karak, sehr authentisch dargestellt von Gerhard Hutterer, spricht mehr dem Alkohol zu als der Arbeit. Vom Bier beduselt, vermietet er das selbe Hotelzimmer, einen Raum mit zwei Doppelbetten, an mehrere Gäste gleichzeitig. Da kommt zum einen das einfältige englische Ehepaar Brenda und Stanley Parker, dargestellt von Maria Allmeroth und Christian Fischer. Er ein naiver Tollpatsch, sie ein leichtgläubiges Dummchen, das sofort Empfänglichkeit für die Avancen des Hotelmanagers Heinz (Martin Eichlseder) signalisiert. Zum anderen haben sich Helga und Claude Philby eingemietet, die von Marion Günzel und Günther Baier jun. gemimt werden.

Krach schon nach der Ankunft: Brenda (Maria Allmeroth) und Stanley (Christian Fischer).
Krach schon nach der Ankunft: Brenda (Maria Allmeroth) und Stanley (Christian Fischer).

Die Handlung der eigentlich englischen Komödie aus der Feder von Dave Freeman hat die Laienbühne kurzerhand ins niederbayerische Bäderdreieck verfrachtet. Die Schauspieler bemühen sich, die durchwegs hochdeutschen Dialoge routiniert über die Lippen zu bringen. Kaum im Hotel angekommen, packt Brenda nach einem Streit auch schon wieder den Koffer und rauscht beleidigt ab. Das bedeutet "Bahn frei" für Stanley, der Gefallen an Helga findet. Die wollte eigentlich nur ihren Mann Claude überraschen – doch der ist schon anderweitig beschäftigt. Mit der Varietésängerin Simone, die sich mit charmant-französischem Akzent von Mann zu Mann säuselt. Dargestellt wird sie von Franziska Wiesner, die mit engem Rock und auf hohen Schuhen über die Bühne stöckelt.

 

Der Portier im Gespräch mit dem Hotelchef: Gerhard Hutterer alias Karak (l.) und Martin Eichlseder als Heinz.
Der Portier im Gespräch mit dem Hotelchef: Gerhard Hutterer alias Karak (l.) und Martin Eichlseder als Heinz.

Durch die wachsende Zuneigung der eigentlich nicht miteinander verbandelten Personen kommt es zu einem anhaltenden Versteckspiel: Der eine will nicht mit der anderen gesehen werden und umgekehrt. Dabei sind einige temporeiche Szenen zu erwarten: Helga wird kurzerhand aus dem Fenster abgeseilt, wobei der Heizkörper polternd aus der Verankerung gerät. Bei einem wilden Sprung in die Kissen kracht der Lattenrost des Bettes durch. Raimund Klein kratzt sich im Besucherraum nachdenklich am Kopf: "Ob das Bett die fünf Aufführungen übersteht, weiß ich nicht so genau." Dem Ziel der Laienbühne – ein spannungsgeladenes Stück mit Action auf die Bühne zu bringen – ist jedenfalls ein Gefallen getan. Zu guter Letzt landen quasi drei Mann in einem Bett: Stanley, der Hotelchef und Ehemann Claude.

 

Die Aufführung ist ein Gemeinschaftswerk. Wenn auch dieses Mal aus dem über 30-köpfigen Ensemble nur sieben Personen auftreten, hatte doch jeder seine Aufgabe. Ingrid Klein und Maria Allmeroth kümmern sich neben der Spielleitung bei den Aufführungen auch ums Soufflieren. Das Bühnenbild ist dieses Mal komplett neu gestaltet worden: Franz Stapfer und Edi Bortenlänger haben das etwas heruntergekommene Hotelzimmer mit allerlei liebevollen Details hergerichtet. Für die Beleuchtung, die Tontechnik und Spezialeffekte sorgen Christian Schmelz, Klaus Bachl, Christina Klein und Katharina Barth. Peter Rutz, Daniela Günzel und Eva Graml fungieren als Maskenbildner.

 

Wie das Stück ausgeht, wird einstweilen noch nicht verraten. Die Zuschauer können sich selbst ein Bild davon machen. Aufführungstermine sind Samstag, 23. und 30. November, und Freitag, 29. November, jeweils um 19.30 Uhr. Am morgigen Sonntag wird bereits um 15 Uhr gespielt.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 23.11.2013 von Monika Bormeth

 

Vorhang auf für die Laienbühne Pocking

Gruppenfoto der Schauspieler
Chefportier Karak (v.l., Gerhard Hutterer) hat ein Zimmer mehrfach belegt – das teilen sich jetzt Simone (Franziska Wiesner), Stanley (Christian Fischer), Brenda (Maria Allmeroth), Heinz (Martin Eichlseder), Helga (Marion Günzel) und Claude (Günther Bayer

Verein spielt Komödie in der neuen Stadthalle

30 Jahre lang hat die Pockinger Laienbühne die Klassiker der Theaterwelt auf die Bretter gebracht. Mit der Komödie "Ein Bett voller Gäste" wagt sie sich jetzt auf neues Terrain und reagiert mit dem lustigeren Genre auf den Besucherrückgang der letzten Jahre, erklärt Vereinsvorsitzender Raimund Klein: "Den klassischen Theatergänger gibt es eigentlich gar nicht mehr. Wir wollen ein anderes Publikum mobilisieren und auch jüngere Besucher in die neue Stadthalle bringen."

 

Und darum geht’s: In einem heruntergekommenen Hotel an der deutsch-österreichischen Grenze, in dem nichts mehr funktioniert, ist nur noch ein Zimmer mit zwei Betten frei. Das haben der Chefportier und ehemalige Fremdenlegionär "Karak" und die zwielichtige Hotelmanagerin doppelt belegt. Doch auch mit den Gästen, die sich dort einquartieren, stimmt etwas nicht: ein erschöpftes englisches Paar, ein Keksvertreter samt Geliebter, den überraschend seine Ehefrau besucht, dazu eine Tänzerin – da werden die Türen und Schränke im Zimmer bald für alle zur Falle und die muntere, temporeiche Geschichte spitzt sich zu.

 

Der Kartenvorverkauf hat schon begonnen, Infos dazu gibt es im Foyer der neuen Stadthalle unter 0160/93324876.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 14.11.2013

 

Gelungene Oktoberfest-Premiere

Missglückter Anzapf-Versuch: Das Bier spritzte auf der Bühne der Stadthalle in einer riesigen Fontäne aus dem Fass.
Missglückter Anzapf-Versuch: Das Bier spritzte auf der Bühne der Stadthalle in einer riesigen Fontäne aus dem Fass. − Fotos: Jörg Schlegel

Mehrere Hundert Besucher bei der zweitägigen Veranstaltung der Laienbühne in der Stadthalle

Richtig eingeweiht hat Bürgermeister Franz Krah gestern Abend die sanierte und umgebaute Pockinger Stadthalle. Doch anders, als von ihm erhofft und auch anders, als sich das die Gäste des 1. Pockinger Oktoberfestes der Laienbühne Pocking vorgestellt hatten. Denn eben dieses Fest sollte Franz Krah um 17 Uhr mit dem Anzapfen des ersten Festbier-Fasses offiziell eröffnen.

Sechs Schläge brauchte das Stadtoberhaupt – und dann kam das Bier. Aber nicht etwa kontrolliert in den Maßkrug geronnen, sondern völlig unkontrolliert in einer großen Fontäne in alle Richtungen aus dem Fass herausspritzend. Es war eine Riesensauerei und eine Bierdusche für die umstehenden Ehrengäste. Da war beim Anzapfen gründlich was schief gelaufen. Über die Gäste ergoss sich das Bier, über Krah dann der Spott. Denn er musste sich so manchen sarkastischen Kommentar gefallen lassen. Nachdem alles aufgewischt war, konnte dann gefeiert werden. Die Idee zum Oktoberfest hatte Raimund Klein, Vorsitzender der Laienbühne, schon seit langem. "Wir mussten warten, bis die Stadthalle fertig saniert ist", sagt er. "Doch nun können wir loslegen." Auch am heutigen Samstag bietet das Oktoberfest klassische Wiesnschmankerl, Musik und zünftige Dekoration. Und das bei freiem Eintritt. Was es für die Gäste heute allerdings nicht gibt, das ist ein Spektakel beim Anzapfen.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 28.10.2013 von Markus Gerauer, Fotos Rainer Eckelt

Gelungene Oktoberfest-Premiere

Wahl des Pockinger Oktoberfest-Kindls beim Pockinger Oktoberfest
Wahl des Pockinger Oktoberfest-Kindls: Siegerin Tamara Ungurjanovic (2.v.r.) und Mitbewerberin Sandra Krüger mit Horst Huber (2.v.l.) und Laienbühne-Vorsitzenden Raimund Klein. Das Publikum traf per Beifall die Entscheidung. − Foto: Eckelt/rogerimages.de

Mehrere Hundert Besucher bei der zweitägigen Veranstaltung der Laienbühne in der Stadthalle

 

. Jeder hat mal klein angefangen, sagt ein Sprichwort. Nicht so der Pockinger Laienbühne-Vorsitzende Raimund Klein. Seine Idee, Pocking mit seiner neuen Stadthalle ein Oktoberfest zu bieten, war ein Erfolg – quasi aus dem Stand. Mehrere hundert Menschen feierten an zwei Tagen bei der Oktoberfest-Premiere.

 

Ein gewisses Risiko war durchaus vorhanden, denn der Aufwand, so ein zwei Tage währendes Fest auf die Beine zu stellen, ist enorm. Zumal die Vereinsmitglieder auch hier ehrenamtlich arbeiten. Die Laienbühne Pocking freilich ist als Veranstalter vieler Events, wie zum Beispiel das fast alljährliche Starkbierfest der "Pockinger Buam", versiert. Und Raimund Klein konnte sich auch für das 1. Oktoberfest voll auf seine Leute verlassen. Bekannt für seine außergewöhnlichen Ideen, hatte der rührige Vereinsvorsitzende auch beim Oktoberfest kleine Highlights für seine Gäste parat.

Getreu dem Festmotto: "Oktoberfest – wia’ s früher war", war eines hiervon schon mal der Preis für die Maß Bier von 5,20 Euro. Oder ein halbes Hendl, draußen vor der Stadthalle frisch gegrillt, für 4,50 Euro. Unter den Klängen der Pockinger Stadtkapelle, die mit Märschen und Walzermelodien unterhielt, fand stündlich eine Verlosung unter anderem von Karten für das Laienbühne-Theaterstück "Ein Bett voller Gäste" statt.

 

Höhepunkt kurz nach 21 Uhr war dann die Wahl des Oktoberfest-Kindls. Zwei charmante junge Damen stellten sich zur Wahl: Sandra Krüger (25) und Tamara Ungurjanovic (21). Beide Damen sind fast schon Bühnenprofis, denn Sandra Krüger ist die Gardemajorin der Faschingsgesellschaft Pocking und Tamara ist seit neun Jahren dort Gardetänzerin und auch bekannt für ihre Einlagen bei vielen Sketchen in den Prunksitzungen der Faschingsgesellschaft. Beide Bewerberinnen mussten zunächst ihr Urteil über das Festbier abgeben. Danach aber wurde es schon schwieriger. Die Pockinger Stadtkapelle sollte nämlich dirigiert werden. Die Entscheidung dann elektronisch und unbestechlich, über ein Messgerät, welches die Lautstärke des Applauses der Gäste in Dezibel misst. Und da wurde es eng, denn die Wahl fiel bei 68 zu 63 Dezibel auf Tamara Ungurjanovic. So war Pockings 1. Oktoberfestkindl 2013 geboren.

Rundum zufrieden mit dem 1. Pockinger Oktoberfest, zu dem viele Gäste anderer Vereine erschienen und sich zahlreiche Stadträte und Rathaus-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Stelldichein gaben, zeigte sich Raimund Klein in einer ersten Zwischenbilanz. Nach einem gelungenen Neu- und Umbau wird die Stadthalle auch mit den Veranstaltungen der Laienbühne Pocking noch viele Höhepunkte erleben, auf die man sich schon heute freuen kann.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 28.10.2013 von Rainer Eckelt

Bei der Wahl zum Fest-Kindl ging das Publikum begeistert mit.
Bei der Wahl zum Fest-Kindl ging das Publikum begeistert mit.
Viele fleißige Helfer der Laienbühne trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Viele fleißige Helfer der Laienbühne trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Letzte Vorbereitungen fürs Oktoberfest

Das Laienbühnenteam bei den Vorbereitungsarbeiten für das erste Pockinger Oktoberfest
Raimund Klein, Renate Huber und das gesamte Laienbühnenteam bereiten die Stadthalle zum ersten Pockinger Oktoberfest vor.

Die Biertische sind aufgestellt, die Tischdecken mit weiß-blauem Rauten-Dekor sind darauf platziert, das Bühnenbild steht. Raimund Klein und Renate Huber von der Pockinger Laienbühne bringen an der Decke der Stadthalle noch verschiedene Dekorationsgegenstände wie Lebkuchenherzen und bunt bemalte Milchkannen an. Die Vorbereitungen für das Oktoberfest der Laienbühne am morgigen Freitag und am Samstag liegen in den letzten Zügen. Schließlich soll alles perfekt sein bei der Pockinger Oktoberfest-Premiere.

 

Mit dieser Veranstaltung melden sich die rührigen Mitglieder der Pockinger Laienbühne zurück in ihrem Wohnzimmer, der Stadthalle. Diese wurde in den vergangenen Monaten grundlegend saniert und um ein modernes Foyer erweitert. Deshalb stand die Halle auch für die Veranstaltungen nicht zur Verfügung. Nun also wird am Wochenende hier Oktoberfest gefeiert. Und zwar unter dem Motto: "Wia’s früher war". Denn zu moderaten Preisen gibt es Musik ohne Verstärker, klassische Wiesnschmankerl, eine zünftige Dekoration und an Biertischen Platz für rund 700 Gäste – bei freiem Eintritt. Was gehört noch zu einem zünftigen Oktoberfest? Der Bieranstich. Dieser ist am Freitag um 17 Uhr, Bürgermeister Franz Krah wird das übernehmen.

 

Zuvor gibt es einen kleinen Auszug vom Stadtpark in die Halle. Und a gscheide Musi darf auch nicht fehlen. Dafür sorgt die Pockinger Stadtkapelle um Ernst Roth jun.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 24.10.2013

Laienbühne sucht das Oktoberfest-Kindl

Die Laienbühne Pocking freut sich auf die Veranstaltungen in der neuen Stadthalle.
Stoßen auf das erste Oktoberfest an (v.l.): Ingrid, Raimund und Christina Klein sowie Christian Fischer. − Foto: Jörg Schlegel

Frauen ab 18 Jahren können sich bewerben – Das erste Oktoberfest steigt am 25. und 26. Oktober

 

Die Laienbühne Pocking hat schon sehnlichst darauf gewartet, dass sie ihre zweite Heimat wieder beziehen kann: die Stadthalle. Der Umbau ist abgeschlossen und nun kann die Truppe um Vorsitzenden Raimund Klein wieder alle Register ziehen. Und mit neuen Ideen ihre Gäste unterhalten. Los geht es mit dem ersten Oktoberfest, das unter dem Motto steht: Wia‘s früher war. Denn zu moderaten Preisen gibt es Musik ohne Verstärker, klassische Wiesnschmankerl, eine zünftige Dekoration und an Biertischen Platz für rund 700 Gäste – bei freiem Eintritt. Am 25. und 26. Oktober wird gefeiert. Eine weitere Besonderheit: Die Laienbühne sucht fesche Madel ab 18 Jahren, die sich für das Oktoberfest-Kindl bewerben.

 

Publikum wird gefragt Bis zum 19. Oktober können sich volljährige Pockingerinnen oder Madel mit engem Bezug zu Pocking bei der Laienbühne bewerben. Und zwar mit Foto in Tracht – Lederhose geht genauso wie Dirndlkleid – sowie einem kurzen Steckbrief. Einfach alles an die Adresse oktoberfest@laienbuehne-pocking.de schicken. "Die Verantwortlichen der Laienbühne treffen dann eine Vorauswahl und picken drei Kandidatinnen heraus", so Raimund Klein. Diese werden in der Passauer Neuen Presse vorgestellt. Am Premierenabend des Oktoberfestes (25. Oktober) treten sie dann auf der Bühne der Stadthalle gegeneinander an und müssen Fragen übers Bier oder über Pocking beantworten und kleine Aufgaben lösen. Diejenige, die den meisten Applaus erhält (wird per Messanlage gewertet) wird zum Oktoberfest-Kindl gekürt. Und das rentiert sich: Denn der Siegerin winkt für das Starkbierfest im März 2014 ein ganzer Tisch mit Bewirtung inklusive Eintrittskarten, also ein Gratisabend mit Freunden. "Jetzt hoffen wir natürlich auf zahlreiche Bewerberinnen", wünscht sich Klein.

 

Neben der Kindl-Wahl warten aber noch jede Menge anderer Attraktionen auf die Besucher des ersten Oktoberfestes der Laienbühne am 25. und 26. Oktober. Mit der Idee dazu trägt sich Klein schon seit mehr als zwei Jahren. "Wir mussten halt warten, bis die Stadthalle fertig saniert ist, bevor wir loslegen konnten", freut er sich auf die beiden Tage im Oktober. Unter dem Motto "Oktoberfest wia‘s früher war" legt die Laienbühne los, kümmert sich um alles selbst, vom Ausschank bis zu den Brotzeiten. "Daher können wir auch moderate Preise anbieten, wia‘s früher war", freut er sich. Und Eintritt wird natürlich nicht verlangt. "Die Leute sollen einfach kommen, wie sie lustig sind.

 

Tischreservierungen sind aber auch möglich per Internet unter oktoberfest@laienbuehne-pocking.de. Auch eine Hendlbraterei, Weinecke und Bar erwarten die Gäste. Was gehört noch zu einem zünftigen Oktoberfest? Der Bieranstich. Dieser ist am Freitag um 17 Uhr, Bürgermeister Franz Krah wird das übernehmen. Zuvor gibt es einen kleinen Auszug vom Stadtpark in die Halle. Und a gscheide Musi darf auch nicht fehlen. Dafür sorgt die Pockinger Stadtkapelle um Ernst Roth jun.

 

Verlosung von Eintrittskarten Verlosungen runden das Programm ab. So gibt es neben kleineren Preisen auch Karten für das Theater der Laienbühne im November zu gewinnen sowie für das Starkbierfest im nächsten Jahr.

 

"Wenn das Oktoberfest ein Erfolg wird, kann ich mir vorstellen, dass wir es auf ein ganzes Wochenende ausdehnen und den Außenbereich mit dazu nehmen", verrät Klein weitere Ideen. Derzeit kümmert er sich um die zünftige Dekoration der Stadthalle. Wie es halt zu einem Oktoberfest gehört.

 

Schlag auf Schlag geht es weiter. Denn schon ab 22. November steht Theater auf dem Plan der Laienbühne. Nach zwei Jahren Wanderschaft wegen der Hallenumbauten, Seebühne am Baggersee und Notquartier in der Viehversteigerungshalle tritt die Schauspieltruppe jetzt wieder in der Stadthalle auf. Erstmals hat die Spielleitung Maria Allmeroth inne, mit ihr spielen in dem Stück "Ein Bett voller Gäste" Franziska Wiesner, Marion Günzel, Christian Fischer, Gunther Baier, Gerhard Hutterer und Martin Eichlseder. Dabei geht es um eine Komödie über zwei Paare, Seitensprünge, ein heruntergekommenes Hotel und seine wunderlichen Angestellten. Ursprünglich spielt das Stück an der deutsch-französischen Grenze, doch wegen des Lokalkolorits hat es die Laienbühne an die deutsch-österreichische Grenze verlegt. Aufführungstermine sind nach der Premiere am 22. November am 23., 24., 29. und 30. November, jeweils um 19.30 Uhr. Karteninfo in der Rottaler Raiffeisenbank in Pocking.

 

Mit einem Paukenschlag geht es am 21. Dezember weiter, wenn die Rottaler Weihnacht ansteht. Denn diesmal ist das Orchester von Hans Killingseder mit dabei.

 

Was schon hinter den Kulissen läuft: die Vorbereitung des Starkbierfestes, das an vier Abenden vom 12. bis 15. März 2014 in der Stadthalle steigt. "Wir haben die Termine grade mal so zwischen Fasching und Kommunalwahl legen können", erklärt Klein. Nach der Wahl sei das Programm Schnee von gestern, daher bleibt es bei diesen vier Abenden.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 10.10.2013 von Bettina Durner

 

Laienbühne Pocking: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Gruppenbild der neuen Vorstandschaft der Laienbühne Pocking e.V.
Die neue Vorstandschaft der Laienbühne Pocking e.V.

Raimund Klein übernimmt für weitere drei Jahre die Hauptrolle

 

Die jüngste Generalversammlung der Laienbühne stand ganz im Zeichen von Neuwahlen.

Raimund Klein, seit 2004 an der Spitze der Laienbühne, konnte dazu im Johannisstüberl im „Pockinger Hof“ eine stattliche Anzahl der Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt den Stadträten Marion Günzel und Horst Huber, sowie seinen Vorgängern Helmut Hansen und Michael Zwicklbauer (Gründungsvorstand).

In seinem Jahresrückblick ließ der Vorsitzende noch einmal das vergangene Vereinsjahr Revue passieren, wobei die Theateraufführungen in der Zuchtviehversteigerungshalle im November vergangenen Jahres den Höhepunkt darstellten. Der von Renate Hansen (Regie) ausgewählte Nestroy Klassiker „Der Färber und sein Zwillingsbruder“, mit einigen neuen „Theatergesichtern“ auf der Bühne, wurde von Seiten der Besucher bestens angenommen und die einundzwanzig Laienschauspieler mit tosendem Beifall bedacht. Der Aufführungsort selbst und die grandiose Bühne waren der ideale Rahmen für diese Posse in drei Akten.

Die Weihnachtsfeier im „Sportwirt“, der ein Leckerlbacken bei Gerhard Hutterer vorausging wurde von den Mitgliedern mit wunderschönen Adventsgedichten-, und Liedern weihnachtlich gestaltet.

Dass nun in diesem Jahr das weit über die Grenzen Pockings hinaus bekannte und beliebte Starkbierfest mit den „Pockinger Buam“ ausfallen musste, wurde von den jahrzehntelangen treuen Besuchern teils enttäuscht aber auch wiederum mit Verständnis aufgenommen. (Die PNP berichtete)

Der Jahresausflug führte die Laienbühne in diesem Jahr ins liebliche Taubertal mit Stützpunkt Rothenburg ob der Tauber. Religion, Kultur, Geschichte und Kulinarik waren an diesen drei Tagen eng miteinander verbunden. Alles in allem ein gelungener Ausflug mit großem Unterhaltungswert.

Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung bei all den Vorhaben der Laienbühne. Es sei nicht längst nicht mehr selbstverständlich, dass es Personen gibt die, die ihre Freizeit opfern und sich für das Gemeinwohl und die Interessen eines Vereins einsetzen. „ Wir haben in der Laienbühne noch eine große Anzahl an Mitgliedern, die sich für das Gemeinwohl und die Interessen einer Gemeinschaft einsetzen und die nicht nur als solche auf dem Papier stehen“ so der Präsident. Ein großes Dankeschön für die Unterstützung und die loyale Mitarbeit richtete dieser an die bisherige Vorstandschaft. Die Arbeit der scheidenden Vorstandsmitglieder sei nicht hoch genug einzuschätzen, noch dazu in der Größenordnung der Laienbühne. „Hier wird das Ehrenamt gelebt, dafür ein herzliches Dankeschön.“

Der Kassenbericht von Eva Stang fand allgemeine Zustimmung und die Kassenprüfer Marianne Fliegel und Wolfgang Huth bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, sodass einer Entlastung der Vorstandschaft von allen anwesenden Mitgliedern zugestimmt wurde.

 

K. teilte den Mitgliedern nun mit, dass es bei der anschließenden Wahl einige Veränderungen geben wird. Horst Huber, drei Jahrzehnte 2. Vorsitzender (er macht jüngeren Platz) stellt sich nicht mehr zur Verfügung – nicht aber ohne zu betonen, dass er den Pockinger Schauspielern auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Eva Stang (Übergangskassiererin) gibt ebenfalls ihr Amt ab. Auch bei den Beisitzern war eine Veränderung abzusehen. Damit war klar, dass eine völlige Neugestaltung der Führungsriege nötig wurde.

 

Günther Bayer sen., der zum Wahlleiter bestimmt wurde waltete nun seines Amtes.

Dieser sparte vor den Wahlen aber nicht mit Lobes- und Dankesworten an den bisherigen 1.Vorsitzenden. „Das was unser Vorsitzender in den vergangenen Jahren für uns, für die Laienbühne, für unsere treuen Besucher und nicht zuletzt im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit für die Stadt Pocking geleistet hat, ist mit einfachen Dankesworten nicht abzugelten. Ein Multiorganisationstalent an dem wir für die Zukunft der Laienbühne mit allen Mitteln festhalten müssen“, so der Wahlleiter.

 

Raimund Klein wurde erneut für das Amt des ersten Vorsitzenden vorgeschlagen und von den anwesenden Mitgliedern einstimmig wiedergewählt.

Christian Fischer („Pockinger Bua“), vorgeschlagen für das Amt des zweiten Vorsitzenden, -einstimmig gewählt.

Axel Stögbauer, vorgeschlagen als Kassier, -einstimmig gewählt

Birgit Köck, bisherige Schriftführerin, - einstimmig wiedergewählt.

 

Als Beisitzer wurden vorgeschlagen und einstimmig gewählt: Horst Huber, Maria Allmeroth und Christian Schmelz.

Zu Kassenprüfern wurde Eva Stang und Marion Günzel bestimmt.

 

Raimund Klein bedankte sich bei den Mitgliedern für das ihm und der neuen Vorstandschaft entgegengebrachte Vertrauen und die ihm zuteil gewordene Ehre. Klein blickte optimistisch in die Zukunft: „Mit dieser neuen Führungsmannschaft, mit dieser jüngeren Generation die bereitwillig Verantwortung übernimmt, und Eurer tatkräftigen Unterstützung dürfte es nicht schwer fallen die Laienbühne Pocking die nächsten drei Jahre zu steuern. Weichen müssen nicht neu gestellt werden bei der Laienbühne, „denn unser oberstes Gebot bleibt, die Stadt Pocking mit Leben zu füllen. Das heißt weiterhin unterhaltsame, stimmungsgeladene Theaterstücke aufzuführen, die „Rottaler Weihnacht“ in einen würdigen Rahmen zu fassen und in der ,fünften Jahreszeit, im Rahmen des Starkbierfestes für Stimmung, Witz und gute Unterhaltung zu sorgen.

Mit einem Ausblick in das kommende Vereinsjahr und mit einem herzlichen Dankeschön an alle Mitglieder, die dazu beitragen dass die Vorhaben der Laienbühne letztendlich zu einem großartigen Erfolg führen, schloss Raimund Klein die Generalversammlung.

 

Vorhaben 2013/2014:

 

26.10. 2013: 1. Oktoberfest in der Stadthalle

22.,23.,24., u. 29.,30.11.2013 Theater „Ein Bett voller Gäste“ -Stadthalle

21.12.2013 Rottaler Weihnacht -Stadthalle

12., 13., 14., 15.3.2014 Starkbierfest -Stadthalle

 

Aktuelles

 

 

 

Wir hatten große Pläne für unser Jubiläum, leider kam wie bei vielen anderen Vereinen die Coronapandemie dazwischen. Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft, dass wir bald wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten, Sie unser Publikum unterhalten können.